Unsere Motive:
Getaucht wird seit frühester Zeit. Im
Laufe der Jahrhunderte wurden Geräte und Ausrüstungen erdacht, die das Tauchen
erleichterten und die Grenzen des Möglichen erweiterten. Die Geschichte dieser Geräte,
der Menschen, die sie erfanden, und der damit verbundenen Abenteuer ist interessant und
spannend.
Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, sie zu bewahren.
2011 gründeten wir deshalb die Historische Tauchergesellschaft e.V. mit
Sammlern von Tauchtechnik und Dokumenten, ehemaligen Profis und kreativen Bastlern. Das
ist kein regional begrenzter Verein, wir sind international tätig. 2020 haben wir 83
Mitglieder aus zehn Ländern.
Gegenstand der Erfahrungsaustausche und gemeinsamen Projekte sind alle möglichen Aspekte
der Tauchgeschichte von den frühesten Anfängen bis zur Gegenwart. Zwar steht dabei die
Gerätetechnik im Mittelpunkt, aber ebenso interessieren uns die verschiedensten
Betätigungen unter Wasser, sportliche genauso wie professionelle und das militärische
Tauchen.
Ein wesentliches Instrument dazu ist unsere halbjährlich erscheinende Zeitschrift TauchHistorie,
von der Ende 2020 die 14. Ausgabe herauskommt. In der TauchHistorie berichten
internationale Autoren (in deutscher Sprache) über ihre Forschungsergebnisse, die
Funktion, die Restauration oder den Nachbau alter Technik, ihre Sammlungen oder neue
Fundstücke. Wenn Sie also wissen wollen, womit Hans Hass unter Wasser fotografierte und
filmte, mit welcher Technik die Jungs von Käpt'n Nemo tauchten und vielleicht Ihr Vater
das Tauchen erlernte, werden Sie es dort finden.
Die alte Technik war einfacher und klarer aufgebaut als die heutige, vergleichbar mit den
durchschaubaren Autos von 1960 gegenüber den modernen. Ihre Kenntnis erleichtert aber
auch das Verstehen und damit die Beherrschung der heute verwendeten Geräte. Ausbilder
finden verständliche Darstellungen für ihre Schüler, zumal wir uns bemühen, das
Interessanteste in ausgezeichneter Druckqualität zu zeigen.
Wichtig sind neben der Kenntnisverbreitung zur Technikgeschichte überhaupt auch die
Systematisierung der Entwicklungen und ihre Einordnung in den jeweiligen
gesellschaftlichen und technischen Rahmen. Die meisten der sehr detaillierten Artikel
werden von umfangreichen, von uns zusammen gestellten Zusatzinformationen im Internet und
Links zu weiter führenden Quellen im Netz begleitet. Oft sind die alten Bilder von
Technik und Situationen auch einfach nur schön.
Berichtet wird natürlich auch über die größeren nationalen und internationalen
Treffen, Ausstellungen und Workshops, die wir organisiert oder an denen unsere Mitglieder
teilgenommen haben.
Ein so geballtes Wissen auf dem zugegebenermaßen sehr speziellen Gebiet
"Tauchgeschichte" wird sich im deutschsprachigen Raum wohl kaum finden.
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