Einführung - Das digitale Archiv der Historischen Tauchergesellschaft

Dr.-Ing. Lothar Seveke                                        zurück zum Verteiler

Dieses Archiv soll der langzeitigen Aufbewahrung von Dokumenten und Abbildungen von Gegenständen aus der tauchgeschichtlichen Entwicklung dienen, um sie zu bewahren und sie vor allem für Bestimmungs- und Beschreibungsarbeiten oder für Publikationen zur Verfügung zu haben.
Dazu werden Dokumente, meist im Format PDF, JPG oder als Video, in einen Cloud-Speicher (DropBox) im Internet gespeichert. Dieser Speicher hat im Moment (2018) eine Größe von 1.000 GByte und wurde der HTG von der Firma "Computer für Behinderte" gespendet.

Das Archiv ist im Internet über folgenden Link erreichbar:    Verteiler oder direkt

Das Archiv ist in zwei Bereiche aufgeteilt, einen für alle HTG-Mitglieder offenen und einen geschlossenen, durch ein individuelles Passwort geschützten Bereich.
Im öffentlichen Bereich befinden sich Dokumente, die frei verwendbar sind und keinem Copyright unterliegen. Der Zugang ist jedem Mitglied der HTG und anderen angemeldeten Freunden der Tauchgeschichte über einen allgemeinen Benutzernamen und ein einfaches Passwort möglich. Dazu gehöhrt auch das Inhaltsverzeichnis des geschützten Bereiches, dass einerseits der Information über den Inhalt und andererseits zum Suchen bestimmter Dokumente dienen soll, damit man diese schneller findet. Das Inhaltsverzeichnis wird allerdings nur in längeren Abständen aktualisiert, kann also nicht zu jedem Zeitpunkt den exakten Inhalt widerspiegeln.
Der Zugang zum geschützten Bereich, in dem sich Dokumente befinden, die nicht allgemein zugänglich sein sollten und unter Umständen einem Copyright unterliegen, das nur Kopien für den privaten Bedarf, also nicht für die Vervielfältigung und kommerzielle Nutzung, erlaubt, ist nur über ein individuell vergebenes Passwort möglich, dass bei den Archivaren beantragt werden kann (Email Archivare). Die Kenner dieses Passwortes werden bei den Archivaren registriert und informiert, wenn ihr Passwort geändert wurde, was in gewisser Regelmäßigkeit passiert. Die Software protokolliert die Dateien, die über das individuelle Passwort heruntergeladen werden, um Urheberrechtsverletzungen verfolgen zu können.

Beide Zugänge sollten von den Kenntnisträgern also, schon aus eigenem Interesse, nicht an Dritte weitergegeben werden!
Wie wir alle inzwischen wissen, gibt es keinen absoluten Schutz vor Raubkopierern. Aber vor denjenigen, für die unsere Daten dort u.U. Relevanz haben könnten, sollten wir damit einigermaßen geschützt sein.

Um das Einordnen und Wiederfinden im Archiv zu erleichtern, ist es hierarchisch gegliedert, vorerst in zwei Obergruppen, erstens nach der medialen Form des Dokumentes, also Buch, Zeitschrift, Firmenschrift,...; und zweitens, mehr für die technischen Komponenten, nach Produktklassen, also Helmtauchgeräte, Regler, Flossen,...; und dann weiter nach Herstellern. Dadurch werden manche Dokumente doppelt abgespeichert, solange uns nichts Besseres einfällt. Die Einordnung erfolgt durch die Archivare. Diejenigen, die uns Dokumente übergeben, können uns aber sehr unterstützen, wenn sie zuvor jeder Datei einen gut kennzeichnenden Namen von maximal 64 Zeichen Länge geben. Wie dieser prinzipiell aussehen soll, schaut man sich am besten in der jeweiligen Kategorie im Archiv von adäquaten Dokumenten ab.

Da wir keine finanziellen Mittel für eine professionelle Archiv-Software-Lösung zur Verfügung haben, ist das Auffinden von Dokumenten zu einer bestimmten Thematik relativ aufwändig. Man kann nur mit der Browser-Suchfunktion in den Namen der Dokumente, entweder im Inhaltsverzeichnis oder in der Liste im Cloud-Speicher selbst, computer-gestützt suchen und natürlich manuell. Der Inhalt der Dokumente ist erst nach ihrem Download durchsuchbar.

Für die Verwendung der Dokumente trägt jeder Nutzer selbst die Verantwortung. Er muss sich bewusst sein, dass diese einem fremden Copyright unterliegen können und ist verpflichtet, dies selbst vor einer Veröffentlichung oder Vervielfältigung abzuklären!
Als Quelle ist nie das Archiv anzugeben, sondern nur die konkrete bibliografische Provenienz, die ggf. erst vom Nutzer selbständig zu ermitteln ist!

Die Archivare legen regelmäßig Sicherheitskopien des Archivs an, sodass keine Daten verloren gehen sollten. Der Nutzer kann an den Dokumenten keine Veränderungen vornehmen, sondern nur Kommentare dazu eingeben.

Das Archiv lebt und wird attraktiv durch Beiträge, die die Nutzer wiederum zur Verfügung stellen. Da dies keine übergeordnete Macht für uns tut, sollte sich jeder Nutzer seiner Verpflichtung bewusst sein, entsprechend seiner Mittel zum Umfang und zur Aussagefähigkeit dieses Archivs beizutragen.

Dies kann geschehen durch:

  • Bereitstellung von digitalisierten Dokumenten, die sich in der jeweiligen privaten Sammlung befinden (möglichst mit einem gut kennzeichnenden Namen der Datei),
  • Digitalisierung (scannen oder fotografieren) von Papier-Dokumenten aus der eigenen Sammlung, siehe Hinweise zum Scannen,
  • fotografieren der Gegenstände aus der eigenen Sammlung und Bereitstellung der entsprechenden Fotos mit beschreibendem Text entsprechend Kenntnisstand,
  • Auflistung des eigenen Sammelgutes (Papierdokumente und Gegenstände) mit möglichst guten Beschreibungen (zum Beispiel als Word Tabelle oder Excel Liste) und Übergabe an das Archiv.

Ein interessierter, verantwortungsvoller und systematischer Sammler wird ohnehin diese Dokumente zu seiner Sammlung angelegt haben. Es ist also oft nur noch ein kleiner Schritt, sie an das Archiv zu übermitteln. Wenn man sich nicht überwinden kann, diese der hier eingeschränkten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, aus Sicherheits-, steuerlichen, erbschaftsrechtlichen oder anderen Erwägungen, wäre auch ein Hinweis sinnvoll, was man unter welchem Kontakt (E-Mail, Telefon,...;) eventuell abrufen könnte. Solche Hinweise veröffentlichen wir gern im Archiv.
Beispiel: Ich habe eine umfangreiche Sammlung von Reglern von Scubapro. max.mustermann@gmx.de

Digitalisierte Dokumente an das Archiv zu übergeben, ist sehr einfach. Man ruft folgende Adresse im Browser auf:

www.wetransfer.com

gibt die Empfängeradresse archiv@historische-tauchergesellschaft.de und seine eigen Email-Adresse an und
kennzeichnet auf seinem PC die entsprechenden Dokumente.
Ein Archivar kann sich die Dokumente dann von weTransfer herunterladen.

Sollten im Zusammenhang mit dem Archiv Fragen, Probleme, Meinungen vorliegen, können diese gern gesandt werden an:
archiv@historische-tauchergesellschaft.de

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